Freitag, 30. Juni 2017

Ein Licht im Zimmer (mein Leseeindruck)





ISBN: 978-3-442-71429-2 
 Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten
 Verlag: btb



Sergant Ohayon wird vorübergehend nach Bauge, einer Hafenstadt in der Bretagne, versetzt. Er soll die Gendarmerie verstärken und die erkrankte Chefin vertreten.
An einer Schule ist ein Leichenteil gefunden worden und schnell werden die chinesischen Arbeiter der Baustelle des Gezeitenkraftwerkes von der Bevölkerung verdächtigt. Dann wird auch noch eine Frau überfallen.

Mein Leseeindruck:
Es ist der dritte Band einer Reihe um Kommissar Colbert, der allerdings in diesem Buch fast gar nicht erscheint. 

Sergant Ohayon ist der Hauptprotagonist dieses Krimis und mit dem musste ich erst warm werden. Er hat eine eigene Art der Ermittlung, lässt die Menschen reden und fragt nach Nebensächligem. In seinerm Kopf geht es rund (Kopfkino) und die Puzzleteile finden nicht immer gleich ihren Platz.
Einen durchgängien Handlungsstrang konnte ich nicht immer erkennen. 

Die Protagonisten, neben Ohayon die anderen Polizisten der Gendarmerie Bauges, blieben seltsam blass. Nur die Gedanken von Ohayon füllten Seite um Seite. Spannend blieb es bis zum Schluss aber ich habe mich durchkämpfen müssen.

Der Fall, um den es nicht immer ging, war am Schluss dank Ohayon gelöst aber so richtig glücklich war ich nicht mit dem Ende.

Der Schreibstil hat mir nicht so gefallen, nicht fließend sondern eher angehakt.

Ich bin hin- und hergeriessen. Die Figur Ohayon hat mir gefallen, gerade weil er nicht der typische Ermittler ist. Das Lesen war zwischendurch eher anstrengend und nur die trotzdem vorhandene Spannung hat mich das Buch zu Ende lesen lassen.




 
Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
  Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde


 

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