Sonntag, 29. Januar 2017

Rezension: Gesundheit in unseren Händen (Kim da Silva)


 
 
ISBN: 978-3-8094-3685-0 
 Paperback, Broschur, 256 Seiten
 Erschienen: 19.12.2016 
 
 
Mit Mudras zu mehr Lebenskraft - so verspricht es das Buch.
Ich musste mich erst mal informieren was ein Mudra ist. 
Es ist eine symbolische Handgeste die im alltäglichen Leben (z.B. Namaste als Grußgeste), in der Religion und im indischen Tanz Anwendung findet.
Zitat Klappentext: Kim da Silva beschreibt in diesem Buch 75 Mudras zur Behandlung unterschiedlichster Beschwerden und Störungen des menschlichen Körpers.
 
Die Beschwerden und Körperregionen sind übersichtlich geordnet und die entsprechenden Mudras mit einem erklärendem Bild gut beschrieben. Mit gefällt, dass die Informationen ausreichend aber nicht zu theoretisch sind. Es ist ein Buch für Einsteiger in die Lebenskraft der Mudras und mehr soll und will es auch nicht sein.
 
Ich habe für mich passende Mudras herausgesucht und nur meine durch Rheuma beeinträchtigten Finger haben es mir etwas schwer gemacht. Man braucht doch willige Hände und etwas Beweglichkeit (die ich nicht immer habe). Trotzdem habe auch ich etwas für mich gefunden.
 
Ein Ratgeber, der durch einfache Bilder schon fast selbsterklärende Mudras bietet.
Nur nicht unbedingt für Menschen mit Beeinträchtigungen der Hände (Rheuma).
 
 
Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Mittwoch, 18. Januar 2017

Rezension: Beim Dehnen singe ich Balladen (Jürgen von der Lippe)




ISBN: 978-3-328-10036-2 
 Taschenbuch, Broschur, 224 Seiten
 Erschienen: 12.12.2016 
 Verlag: Penguin  




Verlagsinfo:
Kant hat die Ehe auch als einen Vertrag zur wechselseitigen Nutzung der Geschlechtsteile bezeichnet. Das ist natürlich Quatsch, findet Jürgen von der Lippe. Ein Vertrag enthält schließlich immer eine Garantie. Und welche Frau würde diese nicht nach kurzer Zeit in Anspruch nehmen, den Mann zurück zu seiner Mutter bringen und sagen, hier nimm ihn zurück, er ist ein Mängelexemplar?

Sie sind böse, sie sind abgründig, sie sind dreist und blitzgescheit, vor allem aber überraschend und schmerzhaft komisch: die neuesten Kurzgeschichten und Glossen von Altmeister Jürgen von der Lippe, der sich einmal mehr selbst übertroffen hat.

Mein Leseeindruck:
Ich muss vorwegschicken, dass ich ein Fan von Jürgen von der Lippe bin. Bis jetzt kannte ich ihn nur aus Fernseh und Radio und sein Humor ist einfach "meiner". Die Geschichten zu lesen ist etwas anderes als der Stimme von Jürgen von der Lippe zu lauschen und das Buch am Stück zu lesen war fast zu viel des Guten. Aber ein Buch hat den großen Vorteil, dass man es zur Seite legen kann um dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder danach zu greifen.
Das Buch abends im Bett zu lesen war kein guter Gedanke. Ich konnte mir das Lachen nicht immer verkneifen und musste dann meinem Mann die Geschichte vorlesen - so hatten wir beide etwas davon.
Gut, einige Geschichten (Witze) kannte ich schon aber das hat mein Lesevergnügen nicht gemindert.

Das Cover mit einem Bild von Jürgen von der Lippe und einem Affen gefällt mir einfach gut.

Mein Fazit:
Ein Buch, dass man nicht ins Bücherregal stellen sondern immer griffbereit liegen haben sollte. Es findet sich überall und immer Zeit eine der Geschichten zu lesen.


Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Sonntag, 15. Januar 2017

Rezension: what if? Was wäre wenn?






ISBN: 978-3-8135-0652-5
 Paperback, Klappenbroschur, 368 Seiten
 Erschienen: 08.09.2014
Verlag: Knaus


 Absurde hypothetische Fragen / wirklich wissenschaftliche Antworten.

Ich hätte nicht gedacht, dass es so absurde Fragen gibt, bzw. jemand sich solche Fragen stellt. Die Antworten darauf sind naturwissenschaftlich aber nie "dröge".

Selbst für nicht so Bewanderte in Physik und Chemie (wie mich) erklären die Strichmännchen in den Illustrationen es so simpel, dass sogar ich es verstehe. Ich habe mich zwar einige male gefragt: Wofür brauche ich das? Nun ja, man kann ja nie wissen! Irgendwann sage ich "Gesundheit" wenn ich jemanden anrufe und es passt weil der Angerufene gerade genießt hat.

 Der Schreibstil ist flüssig und mit viel trockenem Humor gewürzt.

Ein Buch voller naturwissenschaftlicher Fakten und ich hatte Spaß beim Lesen - was will ich mehr? Obwohl mir bei vielen Antworten das Lachen im Halse stecken blieb denn der Autor sieht schwarz für die Menschen, bzw. deren Zukunft. Soll mich das Buch auch noch zum Umdenken erziehen? Wenn ja, der erste Stein ist bei mir gelegt. 

Ich erwische mich jetzt immer öfter dabei auf Fragen nicht nur die eine Antwort zu suchen sondern mehrere Antwortvarianten.




Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Rezension: Samstags war Badetag (Claudia Herber)





ISBN: 978-3-8280-3342-9
Taschenbuch, 120 Seiten (auch als E-Book erhältlich)



50 Kurzgeschichten, empfohlen zum Vorlesen für ältere Menschen (mit Anfangsdemenz) aber auch schon zum Selberlesen wenn man, wie ich, viele Kindheits- und Jugenderinnerungen damit verbinden kann.
Gerade diese Alltagsbegebenheiten, wie der Badetag am Samstag, sind noch gut in Erinnerung oder beim Lesen kommt die Erinnerung zurück.
Mit 2 Seiten haben die Kurzgeschichten genau die richtige Länge zum Vorlesen. Danach könnte man mit den Zuhörern über die Geschichte sprechen, bzw. sich etwas erzählen lassen. Bestimmt hat fast Jeder etwas aus seiner eigenen Jugendzeit beizusteuern.
Alltägliches - Frühjahr - Sommer - Herbst - Winter: in diese fünf Abschnitte ist das Buch aufgeteilt.
Die Autorin Claudia Herber berichtet aus ihrer Kindheit im Hunsrück aber es finden sich überraschend viele Gemeinsamkeiten mit meiner Heimat (Norddeutsche Tiefebene).
Einzig die gereimten Geschichten haben mir nicht so gefallen. Mir fällt es schwerer gereimte "Verse" vorzulesen und ich glaube auch, dass das Zuhören schwerer fällt.

Mein Fazit:
Schöne Kurzgeschichten, die in die Kinder- und Jugendzeit entführen und nicht nur den Zuhörern, sondern auch dem Vorleser, so manchen Lächeln auf das Gesicht zaubern.




Ich danke der Autorin Claudia Herber und LovelyBooks für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde



Freitag, 6. Januar 2017

Rezension: Die vielen Talente der Schwestern Gusmão





Die vielen Talente der Schwestern Gusmão
Roman von Martha Batalha
 Klappenbroschur, 217 Seiten
 ISBN: 978-3-458-36248-7 
 Erschienen: 14.11.2016


Klappentext:
Die beiden Schwestern Eurídice und Guida sind schön, mutig und eigensinnig. Sie leben im Rio de Janeiro der 1940er Jahre, doch auch wenn in der Stadt kosmopolitisches Flair herrscht, sollen Frauen vor allem eines sein: liebende Gattinnen und Mütter. Damit wollen sich die beiden Schwestern Gusmão allerdings nicht zufriedengeben. Und so ersinnen sie mit großem Einfallsreichtum immer wieder neue Wege, um ihrem Familienalltag zu entkommen. Ob als Köchinnen, Schneiderinnen oder Liebhaberinnen – die beiden erkämpfen sich ihr eigenes Glück. Und am Ende ihrer Reise werden sie herausfinden, dass die größte Lebensfreude dort verborgen ist, wo sie am allerwenigsten danach gesucht hätten …

Mein Leseeindruck:
Mir hat das Cover dieses Buches gefallen und der Klappentext versprach eine Geschichte über zwei Frauen, die etwas aus ihrem Leben machen (wollen). Brasilien als Handlungsort hat mich ebenfalls gelockt.
Der leichte, flüssige Schreibstil und der immer wieder aufblitzende Humor hat mir Spaß gemacht aber leider hatte ich mir von der Geschichte mehr erwartet. Eigentlich ist es eine sehr trostlose Geschichte und die Schwestern bleiben sehr blass (ohne Tiefe). Ich habe einiges über das Leben einer verheirateten Frau in den 40er bis 60er Jahren erfahren. Der Ehemann ist der Herr im Haus und die Frau darf nichts ohne seine Zustimmung entscheiden.
Durch die vielen Personen kamen die Schwestern etwas zu kurz und das fand ich schade.
Die Wandlung von Eurídice zu einer rauchenden, anspruchsvolle Literatur lesende Autorin war mir ebenfalls zu skurril.
Es ist eben ein Roman und mehr verspricht das Buch ja auch nicht zu sein.

Mein Fazit:
Ein Roman, der mich nicht überzeugen konnte aber mir das Leben von Frauen im Brasilien der 40er bis 60er Jahre näher gebracht hat.





  Ich danke dem Insel Verlag und LOVELY BOOKS für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
 Bei der Rezension handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Rezension: Sunny Valentine - Von Zirkuskanonen und elefantösen Notfällen





Sunny Valentine - Von Zirkuskanonen und elefantösen Notfällen (Band 4)
Irmgard Kramer, illustriert von Nina Dulleck
 ab 9 Jahren, 1. Auflage 2016
 Hardcover mit Tiefprägung und Spotlack, 160 Seiten
ISBN 978-3-7855-8364-7
Verlag: Loewe



Inhalt:
Sunny und ihre Familie wohnen in einem Haus, dass sie plötzlich nicht mehr hineinlässt. Das Haus ist unpässlich und Familie Valentine muss sehen wo sie bleibt. Sunny möchte "ihrem" Haus helfen und macht sich auf die Suche nach einem Doktor - leider gibt es nur den einen "Haus"-Doktor und muss seinen Patient finden. Sunny lässt nichts unversucht und trifft auf ihrer Suche auf die Zirkusfamilie Bombastico mit ihren Zirkustieren. Sie versuchen Sunny zu helfen und dann taucht ein Doktor mit vielen Namen auf........

Mein Leseeindruck:
Das schöne Cover hat mich neugierig auf dies Buch gemacht und ich bin nicht enttäuscht worden. Der einzige "Wermutstropfen" ist, dass ich Band 1 bis 3 nicht gelesen habe. Es fehlten mir doch einige Informationen, z. B. wie welches Familienmitglied zu den Valentines gestoßen ist. Auch die Eigenarten des Hauses waren mir zu Anfang fremd. Sunny geht durch eine Tür ihres Hauses und kommt im fernen Italien wieder heraus.
Ich empfehle, gerade für Kinder, die ersten drei Bände vorher zu lesen. Beim Vorlesen haben meine Enkelkinder doch öfter nachgefragt.
Die Geschichte rund um Sunny Valentine ist kurzweilig und abenteuerlich. Die Menschen und Tiere des Zirkus Bombastico sind, genau wie die anderen Figuren, liebevoll und treffend beschrieben. Die schönen Illustrationen von  Nina Dulleck machen das Lesen (und Vorlesen) zum Vergnügen.
Der Schreibstil ist flüssig, angenehm vorzulesen und altersgerecht, wie mir meine Enkelkinder bestätigt haben.
Besonders Spaß haben mir einige Anlehnungen an bekannte Persönlichkeiten (Dr. Ötker usw.) gemacht. Die Kinder haben es nicht verstanden aber ich hatte meine Freude.
Das Buch liegt gut in der Hand und beim Drüberstreichen ist die Tierfprägung gut zu fühlen. Die Verarbeitung ist super, die Schriftgröße für Omas und selbstlesende Kinder ausreichend groß.

Band 1: Von Tropenvögeln und königlichen Unterhosen
Band 2: Von Schaumbädern und tanzenden Rollschuhen
Band 3: Von der Flaschenpost im Limonadensee
Band 4: Von Zirkuskanonen und elefantösen Notfällen