Sonntag, 21. Mai 2017

Wolles Hundehotel - Verbrecherjagd auf Wangerooge




Taschenbuch, 186 Seiten
ISBN: 9783743191167
Herstellung und Verlag: BoD - Books on Demand



Mischlingshund Wolle führt ein Hundehotel auf Wangerooge.
Doch eines Tages wird direkt vor dem Frühstücksbuffet ein Kothaufen gefunden. Es bleibt nicht bei einem Kothaufen und Wolle fürchtet um sein Hotel.

Mein Leseeindruck:
Wolle führt sein Hotel mit Herz und seine Angestellten sind für ihn mehr Freunde als Mitarbeiter.
Nur leider kann er sich seine Gäste nicht aussuchen. Welcher seiner Gäste ihm einen Kothaufen vors Buffet und an andere Stellen gesetzt hat weiß er nicht. Er versucht zu ermitteln und gleichzeitig seine Gäste von der Aufregung und den Haufen zu schützen.

Die Tiere, hauptsächlich Hunde, benehmen sich wie Menschen. Sie tragen Kleidung, schlafen in Betten und frönen dem Alkohol und anderen Unarten. Mich stört das etwas denn es ist ein Kinderbuch.

Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahre empfohlen. Dafür erscheinen mir einige Szenen nicht geeignet: die saufenden Kegelbrüder, die im Hotel wohnen. Hunde, die miteinander ins Bett gehen (Sex haben). Die teilweises nicht kindgerechten Kraftausdrücke. Einer/einem 10-Jähriger/m würde ich das Buch zu lesen geben. Aber wie gesagt, ich bin Oma und vielleicht (trotz Enkelkindern) nicht "up to date".

Die Geschichte selber ist spannend und gut geschrieben.



 Ich danke Lovelybooks.de und Ronda Rasmus für die Bereitstellung des Leseexemplares im Rahmen einer Leserunde. Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde.




Gloria und die Londoner Liebschaften




Taschenbuch, 278 Seiten
 ISBN: 978-3-940855-71-8
Verlag: Dryas

Bereits erschienen:
Gloria und die Liebenden von Verona
Gloria und eine ägyptische Affäre


Lady Gloria Wingfield hat zusammen mit einigen anderen Damen der Gesellschaft einen Frauenbildungsverein ins Leben gerufen. Am Abend der Eröffnungsfeier wir einer der Gäste ermordet. Gloria überlässt die Ermittlungen nicht der Polizei alleine sondern forscht selber nach. Der Journalist Morris ist ihr dabei behilflich und zeigt auch Interesse an Gloria. Das gefällt Lord Lyndon so gar nicht.

Mein Leseeindruck:
Die ersten Kapitel drehen sich rund um die geplante Eröffnungsfeier des Frauenbildungsvereines. Leider sind für meinen Geschmack zu viele Namen in der Handlung. Muss man sich die jetzt alle merken?

Viele der Besucher spielen in der weiteren Handlung keine Rolle mehr und meine anfängliche Befürchtung von zu viel Protagonisten  hat sich zum Glück zerstreut. Am Ende des Buches ist ein Personenverzeichnis das weiterhilft.

Nach dem Mord nimmt die Handlung Fahrt auf und an dieser Stelle möchte ich gar nicht mehr verraten.

Lady Gloria Wingfield, eine junge Frau die ihr Leben selber in die Hand nimmt, ist mir sehr sympathisch. Der Mord ist nicht ihr erster Fall und auch hier steht ihr Lord Alexander Lyndon wieder zur Seite. Die beiden verstehen sich, fühlen sich auch zueinander hingezogen aber der letzte Schritt wird einfach nicht gemacht. Ich hätte Gloria und Alexander am liebsten einen Schubs gegeben damit sie endlich zueinanderfinden. Aber was nicht ist kann ja noch werden (ich verrate hier nicht mehr).
Die Aufklärung des Mordes bringt Gloria mit dem Journalisten Gregory Morris zusammen. Allerdings erhofft sich Morris mehr als nur die Aufklärung des Mordes.....

Ein schönes Datail: Eine Zeichnung am Beginn jedes Kapitels lockert das Buch auf.

Mein Fazit: 
Ich habe den ersten Teil "Gloria und die Liebenden von Verona" mit Begeisterung gelesen. Auch dieses Buch trifft meinen Geschmack. Die viktorianische Zeit wird durch den Schreibstil der Autorin zum Leben erweckt. Ein Krimi mit viel viktorianschem Flair.





Ich danke Lovelybook.de dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
 
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde


Donnerstag, 18. Mai 2017

Bessern Gärtnern mit Strohballen




Gebundenes Buch, Pappband, 96 Seiten
 ISBN: 978-3-8094-3660-7 
 Erschienen: 27.03.2017 


 
Besser Gärtnern mit Strohballen - der Titel hat mich neugierig gemacht.

Eine Einleitung hilft beim Planen, vorbereiten und düngen der Strohballen.
Ob nun die Strohballen mit einem kleinen Treibhaus, Marke Eigenbau, oder als Hochbeet auf Paletten genommen werden – das Buch beschreibt ausführlich alle Schritte. Auch ein mobiles Strohballenbeet wird vorgestellt.

Gärtnern auf und mit Strohballen ist fast überall möglich, sogar auf dem Balkon. Aber zu bedenken ist, dass die Strohballen täglich gewässert werden müssen.
Unkraut kann höchstens durch Wind eingetragen werden und Insektenbefall wird durch die Zersetzungshitze des Strohes gemindert.
Zusätzlich zum Strohballen benötigt man Humuserde oder Pflanz-Kompost und es muss gedüngt werden. Außerdem zersetzen sich die Strohballen recht schnell und fallen zusammen. Man benötigt nach 6 bis 8 Wochen eine Einfassung.

Das Gärtner mit Strohballen ist doch nicht so einfach wie ich dachte. Neben den Strohballen wird allerhand zusätzliches Material gebraucht. Auch muss man auf die Qualität des Strohes achten. Herbizid- und Pestizidrückstände können den Erfolg mindern. Auch auf Glyphosat wird im Buch eingegangen.

Was ich auf jeden Fall probieren werde ist das Frühbeet, ein Strohballen mit einem kleinen Treibhaus.

Auch die mobilen Strohballenbeete, z.B. in einer Obstkiste, haben es mir angetan.

Ein Problem wird die Beschaffung von „kleinen“ Strohballen sein. Heutzutage wird das Stroh größtenteils in Quaderballen gepresst und die sind einfach zu groß.

Mein Fazit:
Wer auf und mit Strohballen gärtnern möchte ist mit diesem Buch gut beraten. Bilder und Zeichnungen ergänzen die Kapitel und ich habe jetzt einige Ideen im Kopf, die ich gerne umsetzen würde.



Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Hohes Tier (Nadja Quint)





Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten
ISBN: 978-3-442-71524-4  
Erschienen: 10.04.2017
 Verlag: btb
 
Auf Rügen wird ein Fall von Tierhortung angezeigt. Die Polizei findet in Haus und Garten eines ehemaligem Ministers nicht nur unzählige Katzen sondern auch eine Frauenleiche. Es ist zwar ein Selbstmord aber die ehemalige Polizistin Lilo Gondorf vermutet ein Verbrechen.

Mein Leseeindruck:
Der zweite Fall für Lilo Gondorf, die auf Rügen eine Ferienpension betreibt. Früher hat sie bei der Polizei gearbeitet und das Aufklären von Verbrechen liegt ihr im Blut. Sie würde am liebsten gleich in die Ermittlung einsteigen. Ihre Tochter, die bei der Kriminalpolizei arbeitet, greift gerne auf die Erfahrung der Mutter zurück.
In diesem Fall versucht Lilo über das Tierheim, das die Katzen aus der Razzia aufgenommen hat, an Beweise zu kommen.

Für mich ist es unglaubwürdig, dass die Polizei mit Hobbyermittlern zusammenarbeitet. Hier geht es sogar so weit, dass ein Beweisstück welches Lilo findet, in die Ermittlungen aufgenommen wird. Das geht gar nicht! Auch, dass die Tochter einen laufenden Fall so intensiv mit ihrer Mutter bespricht, ist für mich unrealistisch. Das hat mich doch sehr gestört.
Die Protagonisten sind ansonsten durchaus glaubwürdig aber die Geschichte (für mich) nicht.

Der Schreibstil war etwas unrund, zum Teil abgehakt. Ich habe das Buch nicht in einem Rutsch lesen können.

Was mir gut gefallen hat war das Rügen-Flair. Das ist so richtig gut rübergekommen.

ACHTUNG: für Tierfreunde ist dieser Krimi nicht so geeignet. Es werden nicht nur Katzen schlecht gehalten/behandelt.

Mein Fazit:
Gute, spannende Geschichte mit Schwächen. Als Sommerlektüre für Rügenfans.



Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Donnerstag, 4. Mai 2017

Jeans Upcycling (Céline Dupuy)




ISBN: 978-3-517-09537-0 
Paperback, Klappenbroschur, 144 Seiten
 Erschienen: 17.04.2017 
 Verlag: Südwest 


Meine Rezension:

Jeder hat sie: alte oder zu klein gewordene Jeans. 
Zum Wegwerfen eigentlich zu schade und da bietet es sich an aus alten Jeans Neues zu nähen.  
Dieses Buch beschäftigt sich mit dem Jeans-Upcycling oder wie es auf der Rückseite heißt: aus Alt mach Neu.

Im Praxisteil werden nützliche Utensilien vorgestellt. Vom Maßband über Scheren, Nahttrenner, Stecknadeln, Nadeln und Garnen bis zu "kleinen Helferlein" (Reißverschlüsse, Schnallen, Füllwatte usw.).
Das Zuschneiden im Fadenlauf wird ebenso vorgestellt, wie das Schneiden von 45-Grad-Winkeln.
Wie man Schnittmuster auf die auseinandergeschnitten Jeansbeine anordnet, wichtig gerade für AnfängerInnen.
Ein Kapitel beschäftigt sich mit der Nähmaschine und ihren Stichen. Die Nähte werden in einem extra Kapitel erklärt (mit Bildern).

Dann geht es los mit den Schnittmustern/Projekten:
Für den Herren (aber auch für Damen und Kinder meine ich): Fischerhut, Freizeittasche, Schuhbeutel, Kulturbeutel, Mäppchen für Schreibzeug, Brieftasche, Umhängetasche, Schlüsselkette, Nähetui und Nadelkissen.
Für die Dame: Bürotasche, Schicke Tragetasche, Gürtel, Haarschleife, Schmuck-Pompons, Notebook-Tasche, Halskette, Jojo-Täschchen, Schuhschleife und Hausschuhe.
Fürs Zuhause: Vasen im Jeanskleid, Seitenschläferkissen, Vorhangschlaufe, Großes Sitzkissen, Stuhlbezug, Hockerbezug, Jojo-Kissen und Lampenschirm.

Zu jedem Projekt gibt es Schnittmuster (im Buch, also keine Schnittmusterbögen), eine Anleitung mit Zeichnungen und Bilder des fertigen Jeans-Upcyclings. Gerade für AnfängerInnen gibt es jeweils eine Zeichnung mit einer Jeans und wie man darauf die Schnittmusterteile anordnet. 

Ein Nähbuch für alle, die aus ihren alten Jeans Neues nähen wollen. Schöne und praktische Projekte gibt es zu entdecken. Nicht nur für NähanfängerInnen sondern auch für UpcyclerInnen.




Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde




Dienstag, 25. April 2017

Mein Leseeindruck: Culm, 27 v. Chr. (Historischer Roman)


ISBN: 9783739207841
Taschenbuch, 299 Seiten
BoB – Books on Demand, Norderstedt



Die Bewohner des keltischen Dorfes Ardudunum leben in Frieden am Gipfel des Kulm. Doch das Jahr 27 vor Christus wird zum Schicksalsjahr der Kelten. Beim Beltanefest wirft ein dunkles Omen seine Schatten voraus. Der alte Fürst Goraid setzt auf Handel aber sein Sohn Centigern sieht im Kampf die Zukunft Ardudunums.

„Schicksalsjahr der Kelten“ so der Untertitel des Buches und das ist die Geschichte um Gair den Druidenschüler. Er ist der Milchbruder Centigerns denn seine Mutter war die Amme des Fürstensohnes. Zusammen wachsen sie auf und werden zu Kämpfern ausgebildet. Ein Unfall macht Gair zum Krüppel aber er findet Erfüllung in der Ausbildung zum Druiden.
Beim Beltanefest in Ardudunum lernt er Aislin kennen. Beide fühlen sich zueinander hingezogen, verlieren sich aber wieder aus den Augen.
Mir sind Gair und Aislin während der Geschichte ans Herz gewachsen. Beide haben schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen aber auch die Zukunft birgt nicht nur Gutes.
Die Geschichte war von Anfang bis Ende fesselnd, Langeweile kam bei mir nicht auf. Im Gegenteil, ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Es ist ein Roman, der das Leben der Kelten kurz vor Christi Geburt beschreibt. Die Autorin, Marion Wiesler, schreibt im Nachwort, dass sie möglichst „korrekt“ gearbeitet hat aber einige Informationen aus ungewöhnlichen Quellen für den Roman genutzt hat.
Marion Wiesler ist eine Geschichtenerzählerin und das merkt man dem Buch an. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, war nur traurig als die Geschichte zu Ende ging.

Am Anfang des Buches ist ein Personenregister mit der keltischen Bedeutung der Namen. Das Namensregister hat mir besonders am Anfang der Geschichte sehr geholfen. Einige Worte und Kleidungsstücke werden ebenfalls erklärt.

Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Ebenso haben mir die Zeichnung und die Kapitelbordüren gefallen. Sie sind, genau wie das Cover, von Veronika Tanton gestaltet worden.

Ein sehr lesenswertes Buch für alle die historische Romane mögen. Ein angenehmer Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen.


Ich danke LovelyBooks.de und der Autorin Marion Wiesler für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Dienstag, 18. April 2017

Mein Leseeindruck: Unsere besten Rezepte für den Thermomix




 Gebundenes Buch, Pappband, 96 Seiten
 ISBN: 978-3-8094-3758-1 
 Erschienen: 09.03.2017 
 Verlag: Bassermann



Dem Autorenpaar Theres und Benjamin Pluppins merkt man die Liebe zum Kochen und zum Thermomix an. Die Rezepte sind für und mit dem Thermomix ausprobiert.

Auch für alltäglichen „Probleme“ haben Therese und Benjamin Lösungen parat. Sei es nun die Reinigung mit einigen Tropfen Spülmittel im Wasser, das intensive Trocknen des Gerätes für die Herstellung von Salzen und Gewürzen, das Entfernen von Teigresten (eines meiner „Probleme“), das Vermeiden des Überkochens und wie man den angebrannten Boden wieder gelöst bekommt.

Bereits das Cover macht Lust auf das Ausprobieren der Rezepte.
Brot – Aufstriche, Senf & Sauce – Eintopf, Suppe & Snacks – Hauptgerichte – Desserts und andere süße Sachen – Getränke.
Für jedes Rezept gibt es ein ansprechendes Bild. Schwierigkeitsgrad, Anzahl der Portionen und Zubereitungszeit ergänzen die Rezepte. Auch sind die Zutaten nicht zu ausgefallen obwohl ich nicht alles im Hause hätte......
Ich werde nicht alle Rezepte nachkochen aber das eine oder andere könnte zu einem Lieblingsgericht werden.

Das Buch hat einen Platz in meinen Bücherregal in der Küche gefunden und es sind schon einige Lesezeichen im Buch. 
Für € 7,99 ein Buch voller Rezepte für den Alltag und auch für besondere Anlässe.


Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Montag, 17. April 2017

Mein Leseeindruck: Die kleine Schusselhexe greift ein




80 Seiten, ab 6 Jahre, Reihe Hanser
ISBN 978-3-423-64030-5
Verlag: dtv


 Die kleine Schusselhexe ist erst 99 Jahre alt und damit für eine Hexe noch sehr jung. Da wird es ihr verziehen, dass sie Zaubersprüche verschusselt. Nur der blaue Hase mit dem weißen Püschel hat so seine Probleme mit den verschusselten Zaubersprüchen und dem krummen Hexenbesen (leider auch verschusselt und deshalb nicht gerade). Die kleine Hexe ist sehr hilfsbereit und der Igel Dieter der um Hilfe bitten ist nicht umsonst gekommen. Die Tiere haben Probleme mit den Brummkisten und der Straße die ihren Wald zerschneidet. Die kleine Hexer verspricht zu helfen.

Mein Leseeindruck:
Die kleine Schusselhexe war mir sofort sympathisch – eine Hexe mit dem Herz auf dem rechtem Fleck. Jede andere Hexe hat einen Raben als Begleiter aber die kleine Hexe einen blauen Hasen mit weißem Püschelschwanz. Sie liebt ihn und würde ihn nie gegen einen Raben tauschen. Viele Hexensprüche gehen daneben und oft muss der Hase ein seltsames gezaubertes Frühstück zu sich nehmen.

Der Igel Dieter, ein frecher kleiner Kerl, bittet die Hexe um Hilfe und motzt die ganze Zeit herum. Dieters Motzereien sind alleine schon das Lesen wert obwohl ich manchmal fast einen Knoten in der Zunge hatte.

Ich habe das Buch vorgelesen und hatte dabei viel Spaß. Die einzelnen Kapitel sind nicht zu lang und es wird nie langweilig. Eine angenehme Schriftgröße macht das Vorlesen zum Vergnügen.

Die Illustrationen sind kingerecht und und passen zu den einzelnen Kapiteln.

Für mich war es ein kurzweiliges (Vor)Lesevergnügen und ich hoffe auf weitere Abenteuer der kleinen Schusselhexe.




Ich danke dem Verlag dtv und Lovelybooks.de für die Bereitstelltung des Rezensionsexemplars.
 Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Mein Leseeindruck: Heldenflucht (Roman)




Taschenbuch, Klappenbroschur, 512 Seiten.
ISBN: 978-3-453-43837-8
Erschienen: 13.03.2017
Verlag: Heyne



1918 – der erste Weltkrieg ist vorbei. Ein kleines Dorf mit all seinen Bewohnern warten auf die Kriegsrückkehrer. Viele werden nicht zurückkommen und die Feldpostbriefe im Buch berichten vom Leben im Schützengraben, von den Ängsten und den Hoffnungen. Diese Feldpostbriefe haben keinen direkten Bezug zur Handlung, haben mir aber die entbehrungsreiche Zeit vor Augen geführt.

Mein Leseeindruck:
Die Geschichte wird aus Sicht mehrerer Protagonisten erzählt. Die Kriegsberichterstatterin Agnes Papen die ihren kranken Onkel in ihrem Heimatdorf in der Eifel besucht. Der jüdische Kaufmann Ruben Lieberstock der seinen Laden trotz fehlender Waren offenhält. Der junge Franz Metzler der in einer Fabrik eine Arbeit annimmt um seine Mutter zu unterstützen. Der Arzt Hermann Brosch der im Krieg viel Leid erleben musste.
Die Handlung dreht sich neben dem alltäglichem Kampf ums Überleben, dem Warten auf Ehemann oder Vater der noch nicht aus dem Krieg zurückgekommen ist und um eine Leiche die wieder verschwindet. Außerdem sorgt ein stummer Soldat der plötzlich im Dorf auftaucht für Aufregung.

Gerade durch die vielen Handlungsstränge verliert der Roman an Tiefe. Mir sind einzelnen Protagonisten seltsam „fremd“ geblieben. Aber ich habe einiges über die entbehrungsreiche Nachkriegszeit gelesen was mir so unbekannt war.

Jetzt zum Klappentext: ich hatte danach eine spannende Geschichte (fast einen Krimi) erwartet. Ich finde es immer wieder schade wenn die Klappentexte den Leser in „die Irre führen“.

Das Cover passt auch nicht zu einem kleinen Eifeldorf im Jahre 1918. Autos waren dort nämlich sehr selten. Das Bild ohne das Auto wäre passender gewesen.

Mein Fazit:
Ein Roman der mich nicht richtig fesseln konnte weil mir die Protagonisten zum Teil nicht „lebendig“ genug waren. Oder anders gesagt: mir liegt die Art des Autors Jan Kilman nicht.





Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Dienstag, 4. April 2017

Rezension: Was wir denken, wenn wir uns ein Ei kochen




Paperback, Broschur, 272 Seiten
  ISBN: 978-3-442-39316-9 
 Erschienen: 27.03.2017
 Verlag: Mosaik Verlag  


Der Titel dieses Buches hat mich neugierig gemacht und ich habe mir ein Ei gekocht......

Wirklich, ich habe den Titel zum Anlass genommen mir ein Ei zu kochen und während ich auf mein hartgekochtes Ei wartete habe ich in das Buch geguckt.
Was soll ich sagen? Mein Ei wurde zur Nebensache – gut, dass ich einen Eierkocher habe der mich mit einem penetrantem Ton auf das Ende der Kochzeit hinweist.

Der Untertitel „unser Leben in 250 Grafiken“ erklärt den Inhalt des höchst informativem Buches.
Jede Seite eine Grafik und jede Grafik mit Informationen die kein Mensch braucht aber die ihn amüsieren.
Aufgeteilt in 7 Kapitel: Arbeit & Beruf, Essen & Trinken, Familie, Liebe & Partnerschaft, Mobilität, Urlaub.

Nur ein Beispiel: Warum Kinder in den Kindergarten gehen = 5 % Eltern entlasten, 
19 % Sozialisierung und 76 % Krankheiten austauschen.

Das Buch hat mich inzwischen durch das ganze Haus begleitet und meine Familie muss sich immer wieder „Passagen“ bzw. Grafiken anhören/ansehen.

Ein kurzweiliges Lesevergnügen: man kann unnützes Wissen anhäufen und sich dabei königlich amüsieren.

Für den geplanten Urlaub erfährt man im letzten Kapitel noch „Nützliches“, z.B. das meiste Geld im Urlaub (97%) geht für 2 Flaschen Wasser an der Autobahntankstelle drauf.........

Ein Buch mit wenig Text, viel unnützer Information und sehr viel Lesevergnügen!


 Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Sonntag, 2. April 2017

Rezension: Der zweite Reiter




Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 384 Seiten
 ISBN: 978-3-8090-2675-4 
 Erschienen: 27.03.2017 
 Verlag: Limes



 
Wien kurz nach dem ersten Weltkrieg. Das Leben ist für die Bewohner nicht einfach und die Kluft zwischen arm und reich ist gewaltig. August Emmerich ist als Invalide aus dem Krieg zurückgekehrt. Er ist als Rayonsinspektor bei der Polizei angestellt und versucht seine Verwundung zu vertuschen damit er nicht in den Innendienst versetzt wird. Er ist mit Leib und Seele Ermittler und vermutet bei einem Leichenfund, dass es kein Selbstmord war. Außerdem plagt er sich mit seinem jungen Assistenten Ferdinand Winter herum der andere Ansichten von Polizeiarbeit hat.

Mein Leseeindruck:
Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen obwohl für mich als Norddeutsche zu Anfang einige Hürden (Sprache/Ausdrücke) zu nehmen waren. Rayonsinspektor und Schleichhändler kannte ich nicht, aber jetzt.
Der Hauptprotagonist August Emmerich alleine war die Lektüre wert. Verletzt aus dem ersten Weltkrieg nach Hause gekommen, verschweigt das seinem Vorgesetzten damit er nicht in den Innendienst versetzt wird. Dann muss er sich mit einem Assistenten herum plagen der ihn eigentlich bei seiner Art zu arbeiten stört. Im Laufe der Handlung ändert sich der Verhältnis zwischen August Emmerich und Ferdinand Winter. Privat läuft es für August nicht gut. Er lebt mit einer Frau und deren Kinder zusammen und dann taucht der totgeglaubte Ehemann auf........
August vermutet bei einem Toten einen Mord nur kann er seinen Vorgesetzten nicht davon überzeugen. Trotzdem ermittelt er, auch weil er auf eine Beförderung in die Mordabteilung hofft.

Das Leben in Wien kurz nach dem Krieg ist für den Großteil der Bevölkerung nicht einfach. Hunger und Perspektivlosigkeit lähmen die Menschen. Der Spagat zwischen den wenigen Reichen und dem Rest der Wiener ist gewaltig. Alex Beer versteht es die entbehrungsreiche Zeit zu schildern. Auch wenn August Emmerich nicht immer auf ehrliche Art an seine Informationen kommt ist er mir immer sympathischer geworden. Ich habe viel über die Zeit nach dem ersten Weltkrieg gelernt.

Ein spannender Krimi mit einer eindringlichen historischen Geschichte.
Ich hoffe auf weitere Fälle für August Emmerich.


 Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Montag, 27. März 2017

Rezension: Die Schatten von Edinburgh (Historischer Krimi)



 Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten
 ISBN: 978-3-442-48505-5 
 Erschienen: 20.02.2017 
 Verlag: Goldmann


Im Jahr 1888 wird der Inspector Ian Frey von London nach Edinburgh in Schottland versetzt. Ablehnen kann er die Versetzung nicht denn sein neuer Vorgesetzter will ihn loswerden. Also reist er nach Schottland mit einem Sack voll Vorurteilen. Sein neuer Chef Inspector McGray scheint alle seine Vorurteile zu bestätigen. Er ist in den Augen von Ian Frey ein ungehobelter Schotte. Aber die beiden Männer müssen zusammenarbeiten um einen mysteriösen Mordfall zu klären. Es wird vermutet, dass Jack the Ripper in Schottland sein Unwesen treibt.

Das Cover hat mich etwas in die Irre geführt. Es erinnert an Herlocke Homes und Dr. Watson. Die Geige (Dr. Watson) hat mit dem Mordfall in Schottland zu tun aber die Silhouette mit Pfeife und Lupe entspricht so gar nicht dem versnobten Engländer Ian Frey.
Ian Frey: ein englischer Snob dem Kleidung, die Gesellschaft und die eigene Karriere wichtig sind. Als seine Karriere eine steile Kurve nach unten macht löst seine Verlobte das Eheversprechen und er muss gedemütigt nach Schottland reisen. Dort angekommen erwartet ihn ein ungehobelter McGray, der keinen Wert auf sein Äußeres und gepflegte Mahlzeiten legt.
Mir ist Frey erst im Laufe der Geschichte sympathisch geworden. Er ist zwar ein Snob aber hat das Herz am rechten Fleck. Die Geschichte ist in Ich-Form aus Sicht von Inspector Frey geschrieben.
Der Gegenpart von Inspector Frey ist Inspector McGray. Er achtet weder auf sein Äußeres noch interessiert ihn die höhere Gesellschaft. Allerdings hat auch er mit Vorurteilen gegen Engländer und Londoner im besonderen zu kämpfen. Wie Hund und Katze kabbeln sich die beiden Inspectors, so gar nicht wie Holmes und Watson.
Der Mordfall entwickelt sich zu einer Serie und die Ermittler begeben sich mehrmals in Lebensgefahr. Dabei lernen sie sich besser kennen, kommen sich aber nur sehr langsam näher. Am Ende der Geschichte ist die Mordserie aufgeklärt aber Frey und McGray sind noch keine Freunde geworden.
Dieses Buch ist das erste einer Reihe und das verspricht noch so manche unterhaltsame „Kabbelei“ zwischen den beiden Inspectors.
Nach und nach erfährt man mehr aus der Lebensgeschichte der beiden Männer und das rundet diesen spannenden Krimi zu einem sehr lesenswerten Buch ab.

Ein spannender Auftakt zu einer Reihe – ich freue mich auf den zweiten Teil.




Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde









Dienstag, 7. März 2017

Mein Leseeindruck: Das Erbe von Carreg Cottage




 Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten
 ISBN: 978-3-442-48476-8 
 Erschienen: 13.02.2017 
 Verlag: Goldmann


Inhalt:
Lilian, kurz Lili, Gray erbt ein Pilger-Cottage in Wales und da sie ihr Cafe in Schottland schließen musste nimmt sie die Herausforderung an. Das alte Cottage zieht Lili in ihren Bann und sich spürt, dass da noch mehr ist.

Mein Leseeindruck:
Das Buch hat zwei Handlungsstränge. In der Gegenwart ist Lili die Hauptprotagonistin und in der Vergangenheit im Jahre 641 ist es die Druidentochter Meara.
Beide Lebensgeschichten haben mich in ihren Bann gezogen. Lili, die sehr sympathisch ist aber Schwierigkeiten mit zwischenmenschlichen Beziehungen hat, ist mir gleich ans Herz gewachsen. Sie bricht in Schottland alles ab und fährt mit ihrem Hund Fizz nach Wales wo sie ein altes Cottage geerbt hat. Damit scheinen nicht alle Bewohner einverstanden zu sein und Lili bekommt dies zu spüren. Aber sie findet auch schnell Freunde die ihr helfen.
Meara, die ihre ganze Familie verloren hat, lebte 641 in dem Cottage und hat dort ihre Liebe gefunden. Auch sie war mir gleich sympathisch.
Beide Frauen haben Widersacher und müssen leiden und beide finden ihren Weg.
Die Hauptpersonen der Gegenwart und der Vergangenheit sind vorne im Buch vermerkt. Mir hat es geholfen, gerade bei den Personen in der Vergangenheit.
Das Cover passt gut zur Geschichte.
Die Autorin, Constanze Wilken, merkt man die Liebe zu Wales an. Ein persönliches Nachwort klärt den Leser über reale Handlungplätze auf.

Fazit:
Ein Roman der Vergangenheit und Gegenwart zu einer lesenswerten Geschichte vereint.




Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Sonntag, 26. Februar 2017

Rezension: Sturm über New Orleans



ISBN: 978-3-453-67716-6 
Taschenbuch, Klappenbroschur, 576 Seiten
 Erschienen: 09.01.2017 
 Verlag: Heyne Hardcore
 
 
 
 
Verlagsinfo:
Hurrikan Katrina trifft New Orleans mit voller Wucht. In der überfluteten Stadt treiben Leichen umher, und die Menschen versuchen panisch, ihr Hab und Gut zu retten. Die Häuser sind verlassen, der Strom ist weg und keine Spur mehr von Recht und Ordnung. Ein tiefer Graben des Misstrauens trennt die weiße und die schwarze Bevölkerung, während Hilfe der Behörden auf sich warten lässt. Inmitten dieses Szenarios soll Dave Robicheaux die Vergewaltigung an einem jungen Mädchen aufklären und einen verschwundenen Priester finden. Dabei müsste er sich viel dringender um den Gründer einer Bürgerwehr kümmern, der wesentlich gefährlicher ist als die vielen Verbrecher, die damit beschäftigt sind, die Stadt zu plündern. 
 
 
Mein Leseeindruck:
Der Hurrikan Katrina überNew Orleans, das hat mich zu dem Buch greifen lassen. 
Die Handlung setzt erst nach dem Hurrikan richtig ein und dann hatte ich einige Schwierigkeiten die vielen Handlungsstränge zu "sortieren". Viele Protagonisten tauchten auf und gleich wieder unter. Die Hauptfigur Save Robicheaux hat erst nach knapp 100 Seiten ihren ersten Auftritt. Ein Vietnamveteran, Exalkoholiker und Polizeiermittler. Die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Polizisten Clete Purcel, der als Privatdedektiv arbeitet, bedient für mich voll das Klischee eines Krimis aus den Südstaaten der USA. 
Durch die vielen Handlungsstränge leidet die Geschichte etwas, hat zu viele Längen. Auch das Ende ist für mich nicht so richtig stimmig.
Mir hat auch das Flair der Stadt New Orleans gefehlt. Eigentlich ist New Iberia der Haupthandlungsort.
 
 
Mein Fazit:
Mich hat der Krimi nicht überzeugt, das Lesen war durch die vielen Handlungsstränge eher  anstrengend. Aber James Lee Burke versteht es den Protagnisten ein Gesicht zu geben.
Eine Lektüre, die etwas mehr Aufmerksamkeit des Lesers erfordert.
 
 
Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Freitag, 17. Februar 2017

Rezension: Der Ruf der Bäume




Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten
 ISBN: 978-3-8135-0723-2 
 Erschienen: 16.01.2017
Verlag: Knaus 

Amerika im 19. Jahrhundert. Wie viele andere ziehen auch James und Sadie Goodenoug mit ihren Kindern nach Westen um ein neues Leben zu beginnen. Sie kommen nicht weit und bleiben im Black Swamp, einem Sumpfgebiet in Ohio um dort eine Farm zu gründen. Die Siedler müssen mindestens 50 Obstbäume auf ihrem Land pflanzen um es behalten zu können. James und Sadie entscheiden sich für Apfelbäume. Nicht nur der Streit zwischen James und Sadie ob nun Essäpfel oder Mostäpfel die bessere Wahl sind zehrt an der Familie. Das Sumpffieber kostet 5 ihrer Kinder das Leben und Sadie verfällt dem Alkohol.
Der zweite Teil berichtet vom Leben des Sohnes Robert der die elterliche Farm nach einem verhängnisvollem Streit verlässt und es bis an die Westküste Amerikas schafft. 
Viel mehr möchte ich nicht über die Geschichte verraten. 

Die Geschichte selber wird durch einseitige Briefe von den Geschwistern Robert und Martha unterbrochen, die nie oder spät beim anderen ankommen. Hier ist der zeitlich Ablauf nicht stimmig. Die Handlung folgt zum Teil nach den Briefen und erst dann versteht man einzelne Passagen.

Über das harte Leben der Siedler im Black Swamp erfährt man viel und auch wie aus Mostäpfel Alkohol wird. Aber neben den düsteren zeigt der Roman auch schöne Seite. Als Robert die Mammutbäume sieht konnte ich mit ihm die Freude fühlen. Die Natur, die sich nicht den Menschen beherrschen lässt, spielt eine große und schöne Rolle im Buch.

Am Anfang des Buches informiert eine Karte über das Amerika anno 1850. Auf den letzten Seiten findet sich eine Auflistung historisch belegter Personen.

Der Schutzumschlag ist in Brauntönen gehalten nur der rote Apfel sticht heraus.

Mein Fazit:
Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die mehr über amerikanische Siedler im 19. Jahrhundert lesen möchten. Es ist keine schöne aber eine kraftvolle Geschichte.



Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde



Sonntag, 12. Februar 2017

Rezension: Minus Drei & die wilde Lucy - der große Vulkan-Wettkampf





 Gebundenes Buch, Pappband, 80 Seiten
Farbige Illustrationen von Ute Krause
 ISBN: 978-3-570-17400-5 
 Verlag: cbj  
 Erschienen: 24.10.2016 


Minus Drei und die wilde Lucy habe eine eigene Reihe bekommen und dieses Buch ist das erste von hoffentlich noch vielen folgenden.

Der kleine Saurier Minus Drei lebt mit seinen Eltern in Farnheim. Dieses Jahr möchte Minus Drei mit der wilden Lucy den Vulkan-Wettkampf gewinnen. Der Hauptpreis, eine Urlaubsreise mit der ganzen Familie, käme ihm gerade recht denn seine Eltern verdienen nicht viel mit ihrem Kräuterladen. Der Wettkampf wird von den Sauriern und ihren Haustieren ausgetragen. Das Urmädchen Lucy hat beim Sackhüpfen, Schwimmen und Hindernislauf keine großen Chancen zu siegen.
Da haben Großonkel und Großtante Drei eine Idee: sie tauschen Lucy gegen einen Saurier ein.........

Mein Leseeindruck:
Ich habe dieses Buch meinen Enkeln vorgelesen und genau wie ich waren sie begeistert von der Geschichte um Minus Drei und die wilde Lucy.
Es geht um gewinnen und wer möchte das nicht? Meine Enkel haben mitgefiebert und Lucy die Daumen gedrückt, dass ihr Training Erfolg zeigt.
Als dann Großonkel und Großtante Drei Lucy gegen einen stärkeren und schnelleren Saurier eintauschten war die Entrüstung bei meinen kleinen Zuhörern groß. Man tauscht doch nicht einfach ein geliebtes Haustier gegen ein anderes ein! Minus Drei ist entsetzt als er von dem Tausch erfährt - zu Recht, in den Augen der kleinen Zuhörer. Großonkel und Großtante Drei haben es doch nur gut gemeint aber es gibt für alle ein Happy End.

Schon die kleinen Kinder verstehen, dass Freundschaft wichtiger ist als ein Sieg in einem Wettkampf.
Eine schöne Geschichte um Freundschaft mit wunderschönen Illustrationen. Auf der ersten und letzten Seite kann man zusammen mit den Kindern Farnheim erkunden.

Ich und meine Enkel warten voller Spannung auf das nächste Abenteuer von Minus Drei und der wilden Lucy.

Die Minus Drei- Reihe:
1. Minus Drei wünscht sich ein Haustier
2. Minus Drei und die laute Lucy
3. Minus Drei und der Zahlensalat
4. Minus Drei macht Party
5. Minus Drei geht baden (meine Rezension des Hörbuches)




Montag, 6. Februar 2017

Rezension: Ein Schloss in der Normandie (Ulrich Wickert)






Autor: Ulrich Wickert
Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten
 Erschienen: 09.01.2017 
 ISBN: 978-3-453-41866-0 
 Verlag: Heyne

Zwei Frauen fliehen aus einer psychiatrischen Klinik, die in einem Schloss in der Normandie untergebracht ist. Eine der beiden Frauen war nicht freiwillig dort. Ihr Ziel ist Paris und um es zu erreichen stehlen sie ein Auto.
Zeitgleich arbeitet der Untersuchungsrichter Jacques Ricou an einer Klage gegen mehrere afrikanische Staaten. Unter anderem gegen den Staatspräsidenten von Äquatorialguinea. Von mehrere Seiten wird er bedrängt diese Klage nicht weiterzuverfolgen.

Mein Leseeindruck:
Ein Krimi von Ulrich Wickert, der sich als ehemaliger Tagesthemen-Moderator und Frankreich-Korrespondent gut in der Politik unseres Nachbarlandes auskennen sollte – das hat mich gelockt. Es war für mich das erste Buch der Reihe und ich bin gut mit den Hauptprotagonisten zurecht gekommen. Es gab keine Rückblenden auf „alte Fälle“ die nicht erklärt wurden. Das Schloss in der Normandie ist Teil 6 der Reihe.
 
Die ganze Handlung dreht sich um das „große Geld“ und Machenschaften zwischen afrikanischen Staatsmännern und französischen Politikern und Mächtigen (Einflussreichen) des Landes. Wer wen mit Geld schmiert, seine Macht und sein Wissen einsetzt. Die Handlung ist spannend aber manchmal etwas flach, z.B. die Beziehung zwischen Jacques und seiner Freundin Margaux.

Was im Schloss in der Normandie passiert ist abenteuerlich – so wie es beschrieben wird habe ich ein dubioses Versuchslabor vor Augen. Außerdem passt das Coverbild gar nicht zu dem beschriebenen Schloss. Es ist mindestens dreistöckig (in der Handlung so beschrieben) und das Haus auf dem Bild ist alles andere als ein Schloss.

Das Buch hat für mich einerseits eine spannende Handlung, ihm fehlt aber die persönliche Tiefe. Ein Krimi mit Höhen und Tiefen und einem „falschen“ Coverbild.
 
 
 
Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Sonntag, 29. Januar 2017

Rezension: Gesundheit in unseren Händen (Kim da Silva)


 
 
ISBN: 978-3-8094-3685-0 
 Paperback, Broschur, 256 Seiten
 Erschienen: 19.12.2016 
 
 
Mit Mudras zu mehr Lebenskraft - so verspricht es das Buch.
Ich musste mich erst mal informieren was ein Mudra ist. 
Es ist eine symbolische Handgeste die im alltäglichen Leben (z.B. Namaste als Grußgeste), in der Religion und im indischen Tanz Anwendung findet.
Zitat Klappentext: Kim da Silva beschreibt in diesem Buch 75 Mudras zur Behandlung unterschiedlichster Beschwerden und Störungen des menschlichen Körpers.
 
Die Beschwerden und Körperregionen sind übersichtlich geordnet und die entsprechenden Mudras mit einem erklärendem Bild gut beschrieben. Mit gefällt, dass die Informationen ausreichend aber nicht zu theoretisch sind. Es ist ein Buch für Einsteiger in die Lebenskraft der Mudras und mehr soll und will es auch nicht sein.
 
Ich habe für mich passende Mudras herausgesucht und nur meine durch Rheuma beeinträchtigten Finger haben es mir etwas schwer gemacht. Man braucht doch willige Hände und etwas Beweglichkeit (die ich nicht immer habe). Trotzdem habe auch ich etwas für mich gefunden.
 
Ein Ratgeber, der durch einfache Bilder schon fast selbsterklärende Mudras bietet.
Nur nicht unbedingt für Menschen mit Beeinträchtigungen der Hände (Rheuma).
 
 
Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Mittwoch, 18. Januar 2017

Rezension: Beim Dehnen singe ich Balladen (Jürgen von der Lippe)




ISBN: 978-3-328-10036-2 
 Taschenbuch, Broschur, 224 Seiten
 Erschienen: 12.12.2016 
 Verlag: Penguin  




Verlagsinfo:
Kant hat die Ehe auch als einen Vertrag zur wechselseitigen Nutzung der Geschlechtsteile bezeichnet. Das ist natürlich Quatsch, findet Jürgen von der Lippe. Ein Vertrag enthält schließlich immer eine Garantie. Und welche Frau würde diese nicht nach kurzer Zeit in Anspruch nehmen, den Mann zurück zu seiner Mutter bringen und sagen, hier nimm ihn zurück, er ist ein Mängelexemplar?

Sie sind böse, sie sind abgründig, sie sind dreist und blitzgescheit, vor allem aber überraschend und schmerzhaft komisch: die neuesten Kurzgeschichten und Glossen von Altmeister Jürgen von der Lippe, der sich einmal mehr selbst übertroffen hat.

Mein Leseeindruck:
Ich muss vorwegschicken, dass ich ein Fan von Jürgen von der Lippe bin. Bis jetzt kannte ich ihn nur aus Fernseh und Radio und sein Humor ist einfach "meiner". Die Geschichten zu lesen ist etwas anderes als der Stimme von Jürgen von der Lippe zu lauschen und das Buch am Stück zu lesen war fast zu viel des Guten. Aber ein Buch hat den großen Vorteil, dass man es zur Seite legen kann um dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder danach zu greifen.
Das Buch abends im Bett zu lesen war kein guter Gedanke. Ich konnte mir das Lachen nicht immer verkneifen und musste dann meinem Mann die Geschichte vorlesen - so hatten wir beide etwas davon.
Gut, einige Geschichten (Witze) kannte ich schon aber das hat mein Lesevergnügen nicht gemindert.

Das Cover mit einem Bild von Jürgen von der Lippe und einem Affen gefällt mir einfach gut.

Mein Fazit:
Ein Buch, dass man nicht ins Bücherregal stellen sondern immer griffbereit liegen haben sollte. Es findet sich überall und immer Zeit eine der Geschichten zu lesen.


Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Sonntag, 15. Januar 2017

Rezension: what if? Was wäre wenn?






ISBN: 978-3-8135-0652-5
 Paperback, Klappenbroschur, 368 Seiten
 Erschienen: 08.09.2014
Verlag: Knaus


 Absurde hypothetische Fragen / wirklich wissenschaftliche Antworten.

Ich hätte nicht gedacht, dass es so absurde Fragen gibt, bzw. jemand sich solche Fragen stellt. Die Antworten darauf sind naturwissenschaftlich aber nie "dröge".

Selbst für nicht so Bewanderte in Physik und Chemie (wie mich) erklären die Strichmännchen in den Illustrationen es so simpel, dass sogar ich es verstehe. Ich habe mich zwar einige male gefragt: Wofür brauche ich das? Nun ja, man kann ja nie wissen! Irgendwann sage ich "Gesundheit" wenn ich jemanden anrufe und es passt weil der Angerufene gerade genießt hat.

 Der Schreibstil ist flüssig und mit viel trockenem Humor gewürzt.

Ein Buch voller naturwissenschaftlicher Fakten und ich hatte Spaß beim Lesen - was will ich mehr? Obwohl mir bei vielen Antworten das Lachen im Halse stecken blieb denn der Autor sieht schwarz für die Menschen, bzw. deren Zukunft. Soll mich das Buch auch noch zum Umdenken erziehen? Wenn ja, der erste Stein ist bei mir gelegt. 

Ich erwische mich jetzt immer öfter dabei auf Fragen nicht nur die eine Antwort zu suchen sondern mehrere Antwortvarianten.




Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Rezension: Samstags war Badetag (Claudia Herber)





ISBN: 978-3-8280-3342-9
Taschenbuch, 120 Seiten (auch als E-Book erhältlich)



50 Kurzgeschichten, empfohlen zum Vorlesen für ältere Menschen (mit Anfangsdemenz) aber auch schon zum Selberlesen wenn man, wie ich, viele Kindheits- und Jugenderinnerungen damit verbinden kann.
Gerade diese Alltagsbegebenheiten, wie der Badetag am Samstag, sind noch gut in Erinnerung oder beim Lesen kommt die Erinnerung zurück.
Mit 2 Seiten haben die Kurzgeschichten genau die richtige Länge zum Vorlesen. Danach könnte man mit den Zuhörern über die Geschichte sprechen, bzw. sich etwas erzählen lassen. Bestimmt hat fast Jeder etwas aus seiner eigenen Jugendzeit beizusteuern.
Alltägliches - Frühjahr - Sommer - Herbst - Winter: in diese fünf Abschnitte ist das Buch aufgeteilt.
Die Autorin Claudia Herber berichtet aus ihrer Kindheit im Hunsrück aber es finden sich überraschend viele Gemeinsamkeiten mit meiner Heimat (Norddeutsche Tiefebene).
Einzig die gereimten Geschichten haben mir nicht so gefallen. Mir fällt es schwerer gereimte "Verse" vorzulesen und ich glaube auch, dass das Zuhören schwerer fällt.

Mein Fazit:
Schöne Kurzgeschichten, die in die Kinder- und Jugendzeit entführen und nicht nur den Zuhörern, sondern auch dem Vorleser, so manchen Lächeln auf das Gesicht zaubern.




Ich danke der Autorin Claudia Herber und LovelyBooks für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde