Mittwoch, 29. Juni 2016

Das Geheimnis von Benwick Castle (Rob Reef)



Taschenbuch, 272 Seiten
ISBN: 978-3-940258-60-1


Verlagsinfo:
 Ein Stableford-Krimi aus Schottland
Schottland 1937: Sir Alasdair Benwick, Hausherr einer im Rannoch Moor gelegenen Burg, ist verschwunden. Er wollte seine Anwälte in Glasgow aufsuchen, doch auf dem Weg dorthin verliert sich seine Spur.
Da die Polizei keinen Anhaltspunkt für ein Verbrechen findet und folglich keine Ermittlungen aufnimmt, bittet Sir Alasdairs Bruder Adrian den Detektiv John Stableford um Hilfe. Dieser sagt zu und macht sich gemeinsam mit seiner Frau Harriet, Dr. Holmes und dessen neuester Eroberung Lady Penelope auf den Weg in die schottischen Highlands.

 
Mein Leseeindruck:
Stableford fährt mit seiner Frau Harriet, seinem Freund Dr. Holmes und dessen Freundin Lady Penelope nach Schottland um Nachforschungen über den verschwundenen Sir Alasdair Benwick anzustellen.
Ich habe schon den ersten Band Stableford - Ein Golfkrimi aus Cornwall gelesen und habe mich auf John Stableford und sein „Team“ gefreut. Lady Penelope, die neu dazugekommen ist, fügt sich gut ein. Jeder der Protagonisten hat seine eigene Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, sehr sympathisch.
Es gibt viele Verdächtige und immer wieder bekommt der Leser neue Puzzleteile „serviert“ die aber erst zum Schluss ein Bild, bzw. die Lösung ergeben. Immer wieder neue Wendungen und dazu eine unheimliche Stimmung. Das ganze Buch hindurch lässt die Spannung nicht nach, denn jedes Kapitel bringt Neues ans Licht.
Ebenso wie im erste Band geht es, so ganze nebenbei, um Golf. Am Schluss des Buches gibt es ein „kleines Golf-Glossar“. Für mich als Nichtgolfer hilfreich. Zwei Skizzen am Ende des Buches bringen die Örtlichkeiten näher (ich mag Skizzen und Karten zur Handlung).
Die Handlung ist in sich abgeschlossen und man braucht den ersten Band nicht gelesen zu haben. Allerdings wird im ersten Band beschrieben wie sich Stableford, Harriet und Dr. Holmes kennen lernen – sehr lesenswert.

Mein Fazit:
Mich hat dieses Buch begeistert. Ein Krimi zum Mitraten, immer wieder neuen Wendungen und einem überraschendem Ende.

Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.















Dienstag, 28. Juni 2016

Die unglaublichen Abenteuer von Wilbur McCloud - stürmische Jagd




Andreas Karlström & Steven Gätjen
Bilder von Zapf
Gebunden, 144 Seiten, ab 4 Jahre (Verlagsempfehlung)
ISBN: 978-3-473-36924-9
  
 

Inhalt:
Ein Ausflug mit seinem Vater wird für kleine Propellerflugzeug Wilbur McCloud zu einem großen Abenteuer. Wilbur wird während eines Sturmes von seinem Vater getrennt. Er macht sich auf die Suche nach seinem Vater. Bei seiner abenteuerlichen Reise lernt er den Waschbären Mika, die Mungoprinzessin Kim und das Chamäleon Schmitt kennen. Zusammen mit seinen Freunden besteht er so manches Abenteuer auf der Suche nach seinem Vater. Aber was hat Wilburs Vater mit dem Phantom zu tun?


Mein Leseeindruck:
Ich habe das Buch meinen Enkelkindern (4, 7 und 10 Jahre) vorgelesen und alle drei waren begeistert. Nicht nur die Geschichten, sondern vor allem die Bilder von Zapf machen dieses Buch zu einem wahren Genuss. Für jede Seite gibt es ein eigenes Bild und so wurde mir nach jedem Umblättern erst mal über die Schulter geschaut, bzw. „Zeig mal!“ verlangt. Selbst das (böse) Phantom war nicht zu gruselig.
Bei Wilburs Reise quer durch Europa ist nicht nur abenteuerlich sondern „man“ lernt auch etwas.
Die Protagonisten bekommen durch die schönen Bilder ein Gesicht und durch die Geschichte eine Seele – sehr gelungen. Hier passen Geschichte und Bilder zueinander.
Natürlich gibt es ein Happy End: Wilbur findet seinen Vater und kann ihn zusammen mit seinen Freunden vor dem Phantom retten.


Mein Fazit:
Freundschaft, Spannung, ein böses Phantom und ein glückliches Ende – ein Vorlesebuch für die ganze Familie.
 






Sonntag, 19. Juni 2016

Alltägliches (5-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz)




Taschenbuch, 125 Seiten 
 ISBN  9783834623461
Ein Vorlesebuch für die Arbeit mit Demenzerkrankten.

In diesem Buch sind Kurzgeschichten (5-Minuten-Vorlesegeschichten) in einer einfachen, verständlichen Sprache aufgeschrieben. Auf Fremdwörter wird verzichtet, dass macht das Vorlesen und (vermutlich) das Zuhören leichter.

Zu jeder Geschichte gibt es im Anschluss Tipps für Gespräche über das Gehörte und auch einen „praktischen“ Vorschlag. Als Beispiel: Es geht in der Geschichte um die Anschaffung einer Spülmaschine und der praktische Vorschlag ist, dass mal wieder mit der Hand abgewaschen und abgetrocknet wird. Die Zuhörer werden zum Mitmachen angeregt.

Mir haben die Geschichten beim Durchlesen sehr gefallen und ich habe mich beim Lesen manchmal an meine Kinder- und Jugendzeit erinnert. Ich finde, es ist durchaus ein Vorlesebuch für die ganze Familie.

Das Buch ist nicht zu groß, so kann es bequem in der Handtasche verstaut werden. Die Schriftgröße ist sehr angenehm, nicht zu klein – genau richtig zum Vorlesen.


Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

 
Ich danke dem Verlag, der Autorin Anja Stroot und LOVELYBOOKS für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Mittwoch, 15. Juni 2016

Der Feder-Führer - zu welchem Vogel gehört diese Feder



Paperback, 192 Seiten, 
ISBN: 978-3-8094-3192-3 

Verlagsinfo:
 Vogelfederfunde in der Natur geben Auskunft über heimische und durchziehende Vögel. Die Vögel, zu denen sie gehören, lassen sich dank der wundervoll detailgetreu gezeichneten Federn und der praktischen Kapiteleinteilung nach Fundorten leicht zuordnen.

Ein unentbehrliches Nachschlagewerk für Hobbyornithologen und Kenner gleichermaßen - und für Eltern, die gemeinsam mit ihren Kindern die Natur entdecken.

Mein Leseeindruck: 
Meine Enkelkinder kommen dann und wann mit einer Feder und wollen wissen welcher Vogel die "verloren" hat. Dank dieses Buches kann ich jetzt, zusammen mit den Kindern, nachschlagen und habe gleich den Vogel mit auf der Seite abgebildet.

Das Buch beginnt mit einer Einführung, die gut bebildert ist und über die einzelnen Federn informiert (Federformen, Anordnung). Weiter ist das Buch in Fundorte unterteilt (z.B. Siedlung und Umland, Küsten, Dünen, Heiden, Mittel- und Hochgebirge usw.). Da kann man schon anhand des Federfundortes das richtige Kapitel wählen.
Jedem Vogel ist eine Seite gewidmet, die neben Informationen eine Abbildung des Vogels und der Federn beinhaltet.

Am Ende des Buches gibt es ein "deutsches Register" und ein Register der zoologischen Namen der Vögel. Hier kann man bei Vermutungen eine "Rückwärtssuche" machen.

Mein Fazit:
Ein informatives, schön bebildertes Nachschlagwerk. Bei einer Größe von 12x20 cm nicht für die Jackentasche geeignet aber man kann ja die gefundenen Federn mit nach Hause nehmen und dort nachgucken.

Ich danke der Verlagsgruppe Random House für die Bereitstellung des Leseexemplars.


Montag, 13. Juni 2016

Mein Leseeindruck: Die Canterbury Schwestern (Kim Wright)





Taschenbuch, 394 Seiten,
ISBN: 13 9783548287867

Verlagsinfo:
Che kann es nicht fassen: Sie ist mit acht anderen Frauen auf dem Weg von London nach Canterbury. In einem Brief hat ihre exzentrische, willensstarke Mutter ihrer Tochter aufgetragen, dorthin zu pilgern und ihre Asche zu verstreuen. Außerdem hat sich gerade auch noch ihr Freund von ihr getrennt. Das Letzte, was sie jetzt gebrauchen kann, ist ein als Pilgerreise getarnter Selbstfindungstrip. In alter Pilgertradition soll jede der Frauen auf dem Weg eine Geschichte über die Liebe erzählen. Che ist skeptisch, als die Wanderinnen damit beginnen. Doch die unterschiedlichen Geschichten der Frauen berühren sie tief. Zum ersten Mal in ihrem Leben hat Che das Gefühl, ihren Weg zu kennen.

Mein Leseeindruck:
Nach der Inhaltsangabe und der Leseprobe hatte ich etwas anderes erwartet. Der Anfang verspricht eine unterhaltsame Geschichte. Che ist mit der Asche ihrer Mutter unterwegs nach Canterbury.
Leider wird sehr wenig von „Land und Leuten“ erzählt. Die Pilgerreise hätte in jedem x-beliebigem Land stattfinden können.
Auf dem Weg nach Canterbury erzählt jede der Frauen eine Geschichte – nur leider haben mich diese Geschichten gelangweilt. Mich hat keine der Frauen, bzw. ihre Geschichten, so richtig berührt .

Mein Fazit:
Ein Buch mit einem schönen Cover aber leider verspricht das mehr als der Inhalt hält. Ich habe mich wirklich durchs Buch gequält. Aber wie es immer ist – auch dieses Buch hat viele begeistert.
Ich werde das Buch kein zweites Mal lesen.



Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.