Sonntag, 24. Mai 2015

Bloody Rosemary (Katharina M. Mylius)





Inhalt:
Heidi Green und Frederick Collins ermitteln gemeinsamen im Mordfall Rosemary Hogan. Die Sterneköchin würde erstochen in ihrer Küche aufgefunden. Ein Rosmarinzweig in ihrer Hand ist die einzige Spur in der ansonsten blitzsauberen Küche. Feinde hatte die Ermordete viele, auch wegen ihrer zänkischen Art.
Dann kommt es zu einem zweiten Mord an einem Koch/Restaurantbesitzer. Auch er hält wieder wienen Rosmarinzweig in der Hand. Nur die Verbindung zwischen den beiden Mordopfern fehlt.

Mein Leseeindruck:
Nach dem ersten Oxford-Krimi „Die Toten vom Magdalen College“ von Katharina M. Mylius ist dies der zweite gemeinsame Fall von Heidi Green und Frederick Collins.
Das Privatleben der beiden Ermittler kommt nicht zu kurz. Heidi ist mit ihren beiden Zwillingen und ihrem Job mehr als ausgelastet und wird direkt von einem Wellnesstag, den sie sich mit ihrer Freundin gönnt, zum Tatort gerufen. Frederick ist endlich über die Trennung von seiner Freundin hinweg und versucht neue Bande zu knüpfen.
Nachdem ich im ersten Buch mit den Ermittlern nicht so richtig „warm“ geworden bin, hat sich das hier geändert. Ob das nun an der Geschichte (Mordfall) gelegen hat oder nicht – ich weiß es nicht.
Die Handlung ist bis zum Schluss spannend. Ich hatte jemand anderen „unter Verdacht“.
Vorne im Buch ist ein Kartenausschnitt von Oxford abgedruckt. Ich habe allerdings irgendwann aufgegeben die Straßen in der Karte zu suchen. Es war (für mich) ermüdend den Wegen der Protagonisten durch Oxford zu folgen (Minuspunkt)
Jetzt zu einem dicken, dicken Pluspunkt. Im Anhang des Buches sind Rezepte abgedruckt, von denen ich eines gleich „nachgebacken“ habe (klick) Ich mag solche Anhänge, die mich auch als Köchin/Bäckerin ansprechen.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Titel und Bild/Farben passen sehr gut zusammen.

Alles in allem ein Krimi, der flüssig zu lesen ist und eine stimmige Geschichte (Mordfall mit Lösung) hat.

Vielen Dank an den Verlag und die Dryas Bloggerunde, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Daten zum Buch:
Bloody Rosemary – ein Oxford-Krimi
Katharina M. Mylius 
Infos zur Autorin
Taschenbuch, 254 Seiten
ISBN: 978-3-940258-51-9



Sonntag, 17. Mai 2015

Bloody Rosemary - noch nicht gelesen aber schon ein Rezept ausprobiert.

Kuchen mit einer halben Muskatnuss drin - schmeckt das?

Ich habe bei der Dryas Bloggerrunde auf facebook ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Gestern ist das Buch "Bloody Rosemary" von Katharina M. Mylius angekommen und ich habe gleich angefangen zu lesen.
Auf Seite 29 erinnert sich die Protagonistin Heidi daran, dass sie früher mit ihrer Freundin Louise in einem der gemütlichen Cafés in der High Street in Oxford ein Stück Old English Cider Cake mit extra viel Sahne bestellt hat.
Hinten im Buch gibt es das Rezept für diesen Kuchen und ich habe es gleich heute morgen nachgebacken.
Da kein Cider (Apfelwein) im Haus war habe ich statt dessen unserem eigenen Apfelsaft  genommen. Laut Rezept sollte eine halbe Muskatnuss (gerieben) in den Kuchen. Das erschien mir etwas viel - wir sind die englischen Rezepte (noch) nicht gewohnt. Ich habe deutlich weniger Muskatnuss genommen.
Gerade eben haben wir den Kuchen mit viel Schlagsahne und einem Pott Kaffee verputzt.


Der Geschmack nach Muskatnuss war sehr intensiv aber es war superlecker!

Es gibt noch mehr Rezepte in dem Buch. Vielleicht werde ich das eine oder andere ausprobieren. Diesen Apfelsaftkuchen wird es bestimmt noch öfter geben.

Das Buch liegt inzwischen wieder auf meinem Nachttisch damit es heute abend zur Hand ist.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Schwiegermutter all' arrabbiata (Brigitte Jacobi)

Schwiegermutter all' arrabbiata

von

Brigitte Jacobi

 
Hardcover, Klappenbroschur, 272 Seiten
ISBN-13 9783547712056



Klappentext:
Ein Hilferuf per SMS erreicht Henrike an einem ohnehin schrecklichen Tag. Ihre berühmten Glücksschweinchen aus Marzipan soll es bald nicht mehr geben. Der Pachtvertrag ihrer Lübecker Manufaktur wird nicht verlängert. Und nun auch noch diese Nachricht von ihrem Freund Dario: »Bin entführt worden. Bitte komm!« Kurzerhand macht sich Henrike auf die weite Reise nach Kalabrien, wo zwei Familien nach Vendetta schreien, Dario verschwunden bleibt und sein älterer Bruder ganz und gar unangemessene Gefühle in Henrike auslöst. Bis Mamma Lucia eingreift und Henrike zeigt, wie eine italienische Mamma den Laden schmeißt.



Mein Leseeindruck:
Dieses Buch habe ich (fast) in einem Rutsch durchgelesen!
Die einzelnen Protagonisten sind von der Autorin so in die Handlung aufgenommen worden, dass ich keine Schwierigkeiten hatte sie auseinanderzuhalten. Der Roman ist in sich stimmig und trotzdem fesselnd. In der Mitte des Buches habe ich ein anderes Ende (Happy End) vermutet.
Mit Henrike, der Hauptprotagonistin, bin ich sehr schnell „warm“ geworden. Ihre Marzipan-Manufaktur in Lübeck steckt in finanzielle Schwierigkeiten. Aber als sie eine SMS ihres Freundes Dario aus dem fernen Kalabrien erhält macht sie sich ohne zu zögern auf den Weg ihn zu retten.
Hoimar, Henrikes Vater, begleitet sie. Die beiden machen sich mit dem Auto auf den Weg und erleben unterwegs, gerade wegen Hoimar, einige Überraschungen.
Dario, Henrikes Freund, greift erst spät in die Handlung ein – mehr verrate ich nicht. Dafür erleben Henrike und Hoimat mir der Familie so einiges......
Ein Roman, der mich sehr gut unterhalten hat. Immer wieder eine neue Überraschung für Henrike und für mich (als Leserin).

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.