Montag, 22. August 2016

Ich knittere nicht, ich lache nur (Thomas Letocha)





Taschenbuch, 192 Seiten, erschienen: 20.06.2016
ISBN: 978-3-442-48457-7
Verlag: Goldmann


Inhalt:
Oma Else ist eigentlich keine richtige Oma denn sie hat weder Kinder noch Enkelkinder. Aber sie ist fast 82 Jahre alt und da ist sie eben eine Oma. In Rudolf hat sie nach dem Tod ihres Mannes eine neue Liebe gefunden. Zusammen mit ihm lebt sie in einem kleinen Häuschen am Meer.
Plötzlich verhält sich Rudolf seltsam. Ist eine ander Frau im Spiel? Oma Else macht sich auf die Verfolgung und erlebt dabei ein Abenteuer nach dem anderen. 

Mein Leseeindruck:
Schon das Cover lässt ahnen, dass Oma Else keine typische Oma ist, die hinter dem Ofen sitzt und strickt. Im Gegenteil, sie lässt es so richtig krachen.
Die Geschichte ist in ich-Form erzählt und man hat das Gefühl von Else direkt angesprochen zu werden. Über Elses Abenteuer will ich hier nicht zu viel verraten. Nur so viel, es geht turbulent zu.
"Ich knittere nicht, ich lache nur" ist das dritte Buch in der Oma-Else-Reihe.


Mein Fazit:
Kurweiliges Lesevergnügen. Das richtige Buch für den Urlaub und zum Entspannen.




Montag, 15. August 2016

Die Gräber der Vergessenen (James Oswald)





Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-48388-4
Taschenbuch 480 Seiten, erschienen: 21.12.2015


Inhalt:
Der vierte Teil der Serie um Inspector Tony McLean.
Eigentlich sind es zwei Fälle die Inspector McLean mit seinem Team bearbeiten soll. Wobei der Tod des Politikers Andrew Weatherly, der zuvor seine Frau und seine beiden Töchtern tötet, nach Selbstmord aussieht.
Der zweite Fall des am ganzen Körper frisch tätowierten Todesopfers wirft noch größere Fragen auf. Wer ist der Tote und was hat es mit den Tätowierungen auf sich.

Mein Leseeindruck: 
Ein Thriller der seinen Namen verdient. Düster ist nicht nur die Landschaft in Schottland im Winter sondern auch die Mord, bzw. Selbstmordfälle.
Ich habe die ersten drei Bücher der Serie nicht gelesen und habe des öfteren "den Faden verloren" weil auf die Vergangenheit, bzw. ältere Fälle des Inspectors Bezug genommen wurde. Also für mich ein Buch, dass man erst nach der Lektüre der ersten drei Teile lesen sollte.
Überhaupt hatte ich mit dem sprunghaftem Schreibstil meine Schwierigkeiten. Nach der Hälfte des Buches hatte ich mich eingelesen und es war so spannend, dass ich nicht aufhören konnte und wollte. Allerdings die Lösung war dann sehr unwirklich.

Mein Fazit: 
Man sollte die ersten drei Teile (die ich nicht kenne) lesen um alles zu verstehen. Kein seichter Thriller sondern eher harte Kost. Dazu der Winter in Schottland - etwas für hartgesottene Thrillerfans. Der Thriller hat mir ab Mitte des Buches und nachdem ich mich in den Stil eingelesen hatte, gefallen aber das Ende (?).



Dienstag, 9. August 2016

Meine bunten Tiere (Kunst-Malbuch Franz Marc)


Autorin: Doris Kutschbach
Paperback, Rückstich, 32 Seiten, 28,0 x 24,0 cm
Verlag: Prestel
ISBN: 978-3-7913-3464-6 


Laut Verlagsangaben ein Kunst-Malbuch für Kinder ab  6 Jahre. Es gibt eine Reihe von Kunstmalbüchern und ich habe mich für Franz Marc entschieden weil ich seine Bilder mag. Ich finde, dass es durchaus "erwachsenentauglich" ist.
Die Originalbilder von Franz Marc kann man sich am Ende des Buches angucken - muss man aber nicht denn eigene Phantasie ist gefragt. Mal ist, wie z. B. auf dem Tietelbild, ein Teil farbig gestaltet und es muss nur noch das Tier ausgemalt werden. Mal sind nur die Tiere vorgezeichnet und man kann den Hintergrund auch noch selber malen.
Das Buch hat mit einer Größe von 28x24 cm genau das richtige Maß für kleine Kinder und auch für mich als Oma.
Jedes Bild lädt mit einem Satz zum Malen ein: "Hier sitzt Russi und blickt in die Ferne. Was mag er dort sehen?" oder "Das blaue Pferd steht so alleine da. Male das Bild weiter!"

Mein Fazit:
Ein Kunstmalbuch nicht nur für Kinder. Ich habe meiner Phantasie freien Lauf gelassen und die Bilder mit Buntstift aus- bzw. weitergemalt. Ein Malbuch zum Entspannen.
Und wem die roten Pferde nicht gefallen der kann sie sich anders malen.


Samstag, 30. Juli 2016

Kinderkleider nähen für Größe 86 bis 128



 ISBN: 978-3-572-08203-2

 Paperback, Klappenbroschur, 136 Seiten, 2 Schnittmusterbögen.



Mein Leseeindruck:
Ein Buch voller Kinderkleider, Puppenkleider, genähter Spielsachen und wunderschönen Bildern.
Aufgeteilt in folgende Kapitel: Spielhaus, Frisurenzauber, Srtrandfreuden, Puppenspiel, am Kisok, Waschtag, auf ins Theater, Reitturnier und Pyjamaparty im Nachthemd. Die Hauptrolle spielen immer die Mädchenkleider in verschiedenen Varianten und drumherum gibt es viel zu entdecken und zu nähen. Auch für die Mamas oder großen Schwestern ist ein Kleid (Gr. 36 bis 44) dabei.
Ich habe natürlich gleich eines der Kleider genäht und mich für "Paula" entschieden.



Beim Nähen hatte ich allerdings ein wenig Probleme. Der Rücksenschlitz sollte mit Schrägband eingefasst werden aber wie man das macht wird nicht im Buch beschrieben.
Daher meine ich, dass das Buch nicht für Anfänger/innen geeignet ist.

Mein Fazit:
Alleine schon wegen der wunderschönen Fotos ist das Buch ein Genuss.
Die einzelnen Kapitel machen nicht nur Lust aufs Kleidernähen sondern auch auf die vielen Kleinigkeiten.
Das richtige Buch für alle, die Kleider für kleine Mädchen nähen möchten.



Donnerstag, 28. Juli 2016

Küchenglück mit Kürbis



ISBN: 978-3-572-08202-5
Gebundenes Buch, 64 Seiten


Verlagsinfo:
Köstliches Herbstegemüse
Aus Hokkaido, Butternuss und Muskatkürbis können Sie nicht nur leckere Suppen zaubern, sondern auch viele andere pikante Gerichte, die raffinierte Geschmackserlebnisse versprechen. Aber auch Süßes und saftige Kuchen-Rezepte vervollständigen die Koch-Ideen für das abwechslungsreiche Herbstgemüse.

Mein Leseeindruck:
Ein schön gestaltetes Cover, darum habe ich zu dem Buch gegriffen Ich muss zugeben, dass der abgebildete Butternut (Butternuss) zu meinen Lieblingskürbissen gehört.
Der Inhalt ist unterteilt in pikante und süße Kürbisgerichte. Jedes Rezept füllt mit einem  ansprechendem Bild eine Doppelseite. Zu einigen Rezepten gibt es noch hilfreiche/informative Tipps.
Wer gerne Kürbis mag findet in diesem Buch bestimmt das richtige Gericht. Ob es nun Kürbis-Pastinaken-Klopse, Coussous im Kürbis, gebackener Kürbis mit Apfel und Birne oder Kürbis-Walnuss-Kuchen ist.
Wenn meine Kürbisse im Garten reif sind werde ich das eine oder andere Rezept ausprobieren.
 
Mein Fazit:
Ein schön gestaltetes Kürbis-Kochbuch für die eigene Küche oder zum Verschenken. 
 
Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
 
 
 



Dienstag, 19. Juli 2016

Sommersterne (Debbie Macomber)



Verlag: Blanvalet / Verlagsgruppe Random House
 ISBN: 978-3-7341-0190-8
Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten.

 
Inhalt:
Jo Marie begrüßt in ihrem B&B neue Gäste: Maggie und Roy, ein Paar das ihrem Eheleben neuen Schwung verleihen möchte und Ellie, die den Mann treffen will den sie bisher nur aus dem Internet kennt.

Mein Leseeindruck:
Der dritte Teil der „Rose Harbour Inn“ Serie.
Mark, ein Allround-Handwerker hat für Jo Marie den Rosengarten angelegt und jetzt will er ihr den gewünschten Pavillon bauen. Die Freundschaft zwischen Jo Marie und Mark schwankt zwischen „Katz und Hund“ und inniger Zuwendung. Ob daraus eine Liebesbeziehung wird?
Die ersten Sommergäste im B&B „Rose Harbour Inn“ sind Maggie und Roy. Maggie hofft ihrer kriselnden Ehe neuen Schwung zu verleihen. Sie wollen ein Wochenende ohne Kinder verbringen um wieder zueinanderzufinden. Aber das von Maggie geplante romantische Wochenende nimmt einen dramatischen Verlauf..........
Ellie ist angereist um Tom, den Mann den sie bisher nur übers Internet kennt, persönlich zu treffen. Ihre Mutter ist mit diesem Treffen gar nicht einverstanden und versucht immer wieder ihre Tochter „vor einem großen Fehler“ zu bewahren. Ellie und Tom sind sich auf Anhieb sympathisch. Tom hat eine Überraschung für Ellie, die deren Leben verändern wird.
Die Geschichte von Jo Marie ist in Ich-Form erzählt, die beiden anderen Handlungsstränge in dritter Person. Das hat mir besonders gefallen.
Jo Marie fühlt sich für ihre Gäste verantwortlich und möchte ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen aber das Schicksal will es anders.
Sie versucht auch mehr aus Marks Leben zu erfahren. Aber der ist wie eine Auster und gibt nichts von sich preis. Entwickelt sich da eine Liebesbeziehung oder nicht. Mal dachte ich, die beiden kommen zusammen und dann sind sie wieder wie „Hund und Katz“.

Die Autorin versteht ihre Leserinnen (ich vermute mal, dass es fast nur Frauen sind) mit ihren Geschichten in den Bann zu ziehen. Man fiebert mit und die Schilderungen sind so bildlich, dass man alles wie einen Film erlebt.

Das Ende des Buches birgt eine Überraschung – es gibt nicht für alle drei Geschichten ein Happy End. Was wird mit Jo Marie und Mark? Da bin ich gespannt auf den vierten Teil.

Mein Fazit:
Schon das Cover macht Lust auf das Buch.
Auch wer die ersten beiden Teile (Winterglück und Frühlingsnächte) nicht gelesen hat kommt ohne Probleme in die Geschichte hinein.
Der Schreibstil ist flüssig und ich hätte das Buch am liebsten in einem Zuge durchgelesen.
Ich freue mich schon auf den vierten Teil „Herbstleuchten“, auch um zu erfahren wie es mit Jo Marie und Mark weitergeht.
Von mir bekommt "Sommersterne" 5 von 5 Sterne.
 
 
 

Freitag, 8. Juli 2016

Ein Baby und zwei Opas (Angela Ochel)




Taschenbuch, 304 Seiten
ISBN:  978-3-7466-3230-8


Inhalt:
Baby Finn (gerade mal 1 Jahr alt geworden) muss zu seinem Opa. Seine Eltern müssen zu einem Auslandseinsatz und können Finn nicht mitnehmen. Nur kennt Finn seinen Opa gar nicht, genau wie sein Opa Wilhelm nicht wußte, dass er einen Enkel hat. Entsprechend turbulent gestaltet sich der neue Lebensabschnitt für Finn.
Dann taucht sein zweiter Opa Gunnar mit einem Traktor bei Opa Wilhelm in Berlin auf. Gunnar hat einen Bio-Bauernhof und möchte jetzt, dass sein Enkel bei ihm wohnt.
Eine Geschichte, aus Sicht von Finn erzählt, die amüsant und auch lehrreich ist.

Mein Leseeindruck:
Eine Geschichte aus Sicht eines Kleinkindes, denn eigentlich ist Finn kein Baby mehr - sehr lustig und gut geschrieben.
Urplötzlich hat Finn einen Opa, muss erst mal erkunden was das eigentlich heißt. Sehr schnell hat er den preussisch korrekten Opa Wilhelm um den Finger gewickelt. Auch wenn Wilhlem sich zuerst geweigert hat seinen Enkel aufzunehmen.
Sei zweiter Opa, Finn wusste gar nicht das er zwei Opas hat, taucht eines Morgens mit dem Traktor bei Wilhem auf und fordert seinen Enkel heraus. Die beiden Opas verstehen sich so gar nicht. Opa Wilhelm, der immer einen Schlips trägt und der Bio-Bauer Gunnar mit seinem Strohhut passen so gar nicht zusammen. Die beiden Haushälterinnen verstehen es für den Enkel Finn das Zusammenleben einigermaßen friedlich zu gestalten.
Endlich haben die beiden Opas sich zusammengerauft und da tauchen Finns Eltern wieder auf.........

Ein kleines Manko hat das Buch, ausgerechnet das Cover welches mich sofort angesprochen hat, ist nicht "richtig". Opa Wilhem hat eine Glatze und trägt immer Krawatte und Opa Gunnar ist kein Alt-Hippie sondern ein Bio-Bauer. Er spielt keine Gitarre sondern fährt Traktor und macht andere tolle Sachen. Ein Strohhut ist sein stetiger Begleiter.
Aber das ist wohl künstlerische Freiheit. Die Geschichte macht diesen kleinen "Ausrutscher" allemal wett.

Mein Fazit:
Ein Buch für alle, die gerne beim Lesen schmuzeln möchten und sich manchmal (wie auch ich als Oma) ertappt fühlen möchten. Wenn man mal das Leben aus Sicht eines Einjährigen sieht ist das lehrreich.
Das Buch bekommt von mir (trotz des Covers) 5 von 5 Punkten.